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Postulat – Hitzeschutz in städtischen Schulbauten

18. August 2026 – Postulat von Flavia Näf und Sarah Wiederkehr vom 8. August 2026. Der aktuelle Sommer 2026 hat gezeigt, dass längere Hitzeperioden auch ausserhalb der Schulferien auftreten. In Schulzimmern können dabei Raumtemperaturen von 30 °C und darüber entstehen. Unter solchen Bedingungen sind konzentriertes Lernen und ein sinnvoller Unterricht kaum möglich.

Der Stadtrat wird beauftragt zu prüfen und Bericht zu erstatten, welche kurz- und mittelfristigen baulichen und gebäudetechnischen Massnahmen in allen städtischen Schulbauten realisiert werden können, damit auch bei längerdauernden Hitzewellen ein sinnvoller Unterricht stattfinden kann.

Für die einzelnen Schulbauten sind geeignete Massnahmen aufzuzeigen und nach Wirkung, Kosten und Umsetzbarkeit zu beurteilen und zu priorisieren. Dabei ist insbesondere die Verwendung von mobilen und / oder fest installierten Split-Klimaanlagen zu prüfen.

Ein erster Zwischenbericht über die geplanten und bis dahin umgesetzten baulichen Massnahmen ist dem Einwohnerrat an der Sitzung vom 30.3.2027 vorzulegen.

Begründung
Der aktuelle Sommer 2026 hat gezeigt, dass längere Hitzeperioden auch ausserhalb der Schulferien auftreten. In Schulzimmern können dabei Raumtemperaturen von 30 °C und darüber entstehen. Unter solchen Bedingungen sind konzentriertes Lernen und ein sinnvoller Unterricht kaum möglich.

Dabei liesse sich die Hitzebelastung mit gezielten Massnahmen reduzieren. Dazu zählen beispielsweise:

  • Beschattung: Wirksame Aussenbeschattung von besonnten Fensterflächen, wo sinnvoll mit automatisierter und witterungsabhängiger Steuerung.
  • Nächtliche Auskühlung/Automatisierte Lüftung: Nutzung der kühleren Nacht- und frühen Morgenstunden durch geeignete Lüftung.
  • Passive Kühlung: Nutzung bestehender Wärmepumpen- und Wärmeverteilsysteme zur Kühlung, soweit die technischen Voraussetzungen gegeben sind.
  • Aktive Kühlung: Moderne, energieeffiziente Klimaanlagen.

Nicht jedes Schulgebäude braucht dieselbe Lösung. Adäquate Massnahmen müssen kurz- bis mittelfristig in jedem bestehenden Schulgebäude umgesetzt werden. Entscheidend ist eine Beurteilung vor Ort durch geeignete Fachpersonen.

Bei Sanierungen und Neubauten muss der notwendige Wärmeschutz bereits in die Planung miteinbezogen und in der Bauphase umgesetzt werden. Damit lassen sich aufwendige und teure Nachrüstungen vermeiden und von Anfang an gute Bedingungen für den Unterricht auch während längerer Hitzeperioden schaffen.

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